Die Osteopathie ist eine ganzheitliche Therapieform, bei der strukturelle Bestandteile unseres Körpers, also Knochen, Muskeln, innere Organe, Nervensystem und Bindegewebe in eine funktionelle Wechselbeziehung zueinander stehen. So lange dieses Zusammenspiel funktioniert, ist unser Organismus gesund. Traumatische Ereignisse, wie z. B. Stürze, Unfälle, nicht unbedingt schwere, aber sich wiederholende Verletzungen, schwere Infektionen, Operationen, schwere Geburten, aber auch psychische Traumata, können das Gleichgewicht zwischen den genannten Systemen unseres Körpers stören. Die Folgen sind zuerst Funktionsstörungen einzelner oder mehrerer Systeme des Organismus, die sich mit Verspannung, Schmerzen, häufigen Blockierungen der Gelenke, Störung des hormonellen und/oder vegetativen Nervensystems zeigen.

Die Osteopathie konzentriert sich deshalb nicht auf einzelne Symptome, sondern versucht die Vielfalt der Symptome zusammen zu verbinden. Dazu benötigt man eine ausführliche Anamnese-Befragung und genaue Untersuchung mit den Händen, um die Beweglichkeitseinschränkungen der Organe, Muskeln, Gelenke und des Bindegewebe zu ertasten und diese zu lösen.